Dieser Urlaub war mal so ganz anders wie unsere sonstigen Reisen. Wir hatten uns schon lange überlegt, auch im Ausland mal golfen zu gehen, nachdem wir uns hier schon öfter mit dem Sport beschäftigt haben. Hier treffen wahrlich Sport und Entspannung aufeinander, was für mich vor allem daran liegt, dass während des gesamten Spiels die Natur eine wunderschöne Kulisse bildet.
Bis wir uns für unseren ersten Golfurlaub ein Ziel ausgesucht hatten dauerte es gar nicht lange. Dass es nach Afrika geht stand beinahe sofort fest. Vor allem Südafrika und ist schließlich für seine lange Tradition im Golfsport bekannt. Das traf sich ganz gut, da wir eh noch Jan in Kenia treffen wollten und das ja quasi “um die Ecke” liegt!
Vier Golfplätze hat alleine Kapstadt zu bieten. Alle in wunderschöner Umgebung gelegen, hervorragend gepflegt aber auch nicht ganz einfach zu spielen. Jeder Platz hat seine ganz eigene Schwierigkeit, birgt aber auch besondere Faszinationen, die sich nicht nur auf den Golfsport an sich fixieren.
Schon bei der Buchung unserer ersten Golfreise wurden wir darauf hingewiesen, wie nützlich es ist, eine gute Ausrüstung mitzubringen. Nur das Golfbag alleine reicht hier tatsächlich nicht. Unser Golftrolley war uns auf den Wegen über die verschiedenen Plätze auf jeden Fall eine tolle Erleichterung auf den etwas sechs Kilometer langen Kursen. Mir zumindest wurde erst in Kapstadt richtig klar, wie schwer mein Bag eigentlich ist. Schläger, Tees, Golfbälle und meine Verpflegung bringen schon ein beachtliches Gewicht auf die Waage.
Während unserer Reise haben wir vier Plätze in Kapstadt und Umgebung getestet. Alle Kurse hatten 18 Löcher und liegen in einer traumhaften Umgebung die mich öfter mal beinahe vom Spiel abgelenkt hat.
Der Milnerton Golf Club bietet dabei einen relativ flachen Kurs, dessen Schwierigkeit eher darin zu suchen ist, dass der Platz direkt am atlantischen Ozean liegt. Wind und wenig Platz erschweren deshalb das Spiel. Einfacher wird es aber auch Westlake Golf Parkland Course. Weniger Wind ist zwar im ersten Moment angenehm. Die vielen Bäume haben mich dann aber doch mehr gestört. Auch wenn es hier sonst sehr spielerfreundlich zuging.
Mit dem Steenberg Golf Club haben wir auch einen der besten Golfplätze Südafrikas getestet, auf dem sogar schon einmal die South African Open stattgefunden haben. Wie immer trafen wir auch hier auf besondere Schwierigkeiten in Form von Bunkern, Wasserhindernissen und Flüssen, die aber durch herrliche Natur wieder wett gemacht wurden.
Auf unserer letzten Station wurden wir dann nochmal mit der Schwierigkeit des Windes konfrontiert, denn auch der Clovelly Golf Club liegt nahe am Meer. Entlang der Sannddünen der False Bay erstrecken sich seine Grüns.
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